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Gellert Grindelwald

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Der schwarze Magier Gellert Grindelwald (*1883 - †1998) (der Vorname wird im Band 7 genannt) war bis 1945 in der magischen Gesellschaft gefürchtet. Dann konnte Albus Dumbledore ihn in einem legendären Zaubererduell besiegen. Dass Dumbledore die magische Gemeinschaft von Grindelwalds finsteren Machenschaften befreien konnte, wird auch auf Dumbledores Schokofrosch-Sammelkarte als eine seiner Ruhmestaten erwähnt.

Biographisches

Als Jugendlicher sah der große, schlanke Gellert Grindelwald mit seinen schulterlangen goldenen Locken attraktiv aus.(HP VII/13, HP VII/14 und HP VII/17)
Im Alter von 16 Jahren wurde er wegen tief schwarz-magischer Aktivitäten aus Durmstrang verwiesen und zog daraufhin nach Godric's Hollow zu seiner Großtante Bathilda Bagshot. Zwischen ihm und dem knapp zwei Jahre älteren Albus Dumbledore, der in Prof. Bagshots unmittelbarer Nachbarschaft wohnte, entstand damals eine zweimonatige sehr intensive Freundschaft. Warum die damalige Freundschaft zwischen Albus und Gellert so intensiv und für Albus verblendend war, erklärt eine Äußerung von J.K.Rowling am 20.10.2007 Albus Dumbledore war homosexuell und Gellert war Albus' erste große Liebe. Erst als Dumbledore sich eingestehen musste, dass Grindelwald sich vollkommen der schwarzen Magie verschrieben hatte und nicht davon ablassen würde, wandte Dumbledore sich schockiert von Grindelwald und ihren vermeintlich gemeinsamen Plänen ab. Die beiden ließen sich von den Machtverheißungen der Heiligtümer des Todes faszinieren, kraft derer sie ihre hochfliegenden Ideen von "ihrem" künftigen Reich verwirklichen wollten. In ihrer Idealgesellschaft sollten die natürlicherweise überlegenen Zauberer die minder begabten Muggel zu deren eigenen größeren Wohl beherrschen. Nach einem Unfall, an dem Grindelwald beteiligt war und bei dem Dumbledores Schwester umkam, suchte Grindelwald das Weite und brach den Kontakt zu Albus ab.
Grindelwald, der - anders als Albus Dumbledore - ihre gemeinsam entwickelten Herrschaftsideen nie als Mittel zu einem edlen Zweck missverstanden hatte, verfolgte sie weiter und setzte sie später in seinem Sinne um. Dabei nutzte er eines der damals erstrebten magischen "Heiligtümer", nämlich den Zauberstab aus Holunderholz, den er noch als Jugendlicher aus der Werkstatt des Zauberstabherstellers Gregorowitsch stahl. Als fanatischer Schwarzer Magier wütete er Jahrzehnte lang, vor allem auf dem europäischen Kontinent, bis Albus Dumbledore ihn 1945 bezwang. Grindelwalds übermächtiger Zauberstab fiel damals an seinen siegreichen Gegner. Sowohl die Jugendfreundschaft der beiden Kontrahenten, als auch dass Grindelwald im Besitz des berühmt-berüchtigten Elderstabs gewesen war und ihn damals unblutig an Albus Dumbledore verloren hatte, blieb der magischen Öffentlichkeit verborgen.
Nach seiner Niederlage in dem damaligen Duell kam Grindelwald in das europäische Zauberergefängnis Nurmengard, das er ursprünglich selbst errichten lassen hatte und über dessen Eingang ironischerweise seine von Dumbledore übernommene Parole Für das Größere Wohl eingemeißelt ist. Über fünfzig Jahre später wurde der inhaftierte und inzwischen kahlköpfige Grindelwald doch noch zu einem der vielen Mordopfer, die der Besitzerwechsel seines früheren begehrten Zauberstabs forderte: Voldemort drang in Grindelwalds Gefängniszelle ein und ermordete Grindelwald, als der Gefangene ihm jegliche Auskunft über den Verbleib des Elderstabs verweigerte.

Historischer Bezug?

Grindelwald ist nicht aus Mythologien bekannt. Er ist auch keine historische Gestalt, aber es ist wohl kein Zufall, dass Joanne K. Rowling dem 1945 besiegten Finsterling einen deutschen Namen gegeben hat.
Die Autorin hat in einem Interview am 24.07.2005 bestätigt, dass sie dabei auf den 1945 besiegten Adolf Hitler anspielt. In diesem Zusammenhang hebt sie ihre Vorliebe für gedankliche Verbindungen von historischen Geschehnissen und den fiktiven Geschehnissen der Magischen Welt hervor.

Fan-Spekulationen

Einige der Fan-Spekulationen stellen weit mehr als eine gedankliche Verbindung her zwischen dem real stattgefundenen Zweiten Weltkrieg und einem zeitgleichen Krieg in der Welt der Zauberer.
Aufgrund von Rowlings obengenannter Interviewaussage schließe sie auf die Möglichkeit, dass es gar keine Trennung zwischen dem "Muggel-Krieg" und einem Krieg in der magischen Welt gegeben habe.

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