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Band 5/Kapitelübersichten

15. Kapitel: Die Großinquisitorin von Hogwarts (im Original: The Hogwarts High Inquisitor)

Der Zeitungsartikel, den Percys Brief angekündigt hat, prangt am nächsten Tag auf der Titelseite. Er erklärt, dass Professor Umbridge im Auftrag des Zaubereiministeriums längst überfällige Reformen in Hogwarts durchführen soll. Ihre Einstellung als Lehrerin verdankt sie dem erst Ende August verabschiedeten Ausbildungserlass Nr. 22, lt. dem das Zaubereiministerium vakante Lehrerstellen besetzen kann, für die Dumbledore niemanden findet. Der neue Ausbildungserlass Nr. 23 ernennt sie zusätzlich auch zur Großinquisitorin der Schule. Jetzt soll sie den Unterricht ihrer Kollegen inspizieren und beurteilen. Außerdem berichtet der Artikel, dass Professor Griselda Marchbanks und Tiberius Ogden aus Protest gegen diese Einmischung in Hogwarts ihre Ämter im Zaubergamot niedergelegt haben.

Harrys Klasse erlebt drei von Umbridges Inspektionen:

  1. Im Wahrsageunterricht verfolgt Umbridge die völlig verunsicherte Professor Trelawney von Tisch zu Tisch. Trelawneys übliche gespielt entrückte und geheimnisschwangere Masche versagt völlig. Als Umbridge schließlich auch noch eine Prophezeiung von ihr verlangt, zwingt sich Trelawney zitternd eine ihrer vagen dunklen Gefahrvorhersagen ab, was aber eher kläglich wirkt. Obwohl Harry selbst nichts von Trelawney hält, tut ihm die verängstigte Lehrerin leid.
  2. Im Verwandlungsunterricht lässt Professor McGonagall sich von Umbridge nicht stören und herrscht die "Großinquisitorin" an, wenn sie den Unterricht unterbricht. Schließlich traut sich Umbridge nur noch, in ihrer Ecke sitzend still Notizen zu machen.
  3. In Pflege magischer Geschöpfe versucht Umbridge vergeblich Professor Raue-Pritsche irgendeine kritische Bemerkung über Hagrid oder über Dumbledore zu entlocken. Auch als sie das Wissen der Schüler abfragt, kriegt sie nicht die erhoffte Bestätigung, dass der bisherige Unterricht ihnen nichts vermittelt hat. Erst als die "Großinquisitorin" Draco Malfoy nach seinen Verletzungen in Hagrids Unterricht fragt, bekommt sie ihre gewünschte Antwort. Harry wirft ein, Draco habe sich damals gegen Hagrids Anweisungen verhalten, und handelt sich noch einen weiteren Strafarbeitsabend ein.

Während Umbridges eigenem Unterricht kriegt Harry wieder Streit mit ihr und bekommt eine weitere Woche lang allabendlich Strafarbeiten. Angelina Johnson brüllt Harry wütend an, weil er schon wieder nicht am Quidditchtraining teilnehmen kann und Professor McGonagall bestraft Harry noch zusätzlich dafür, dass er bei Umbridge schon wieder die Beherrschung verloren hat.

Inzwischen macht sich die entzündete und ständig neu gereizte Schnittwunde auf Harrys Handrücken dauernd sehr schmerzhaft bemerkbar. Nach einem seiner Strafarbeitstermine empfangen ihn Ron und Hermine zu später Stunde im Gemeinschaftsraum. Hermine hat eine wohltuende Murtlap-Essenz für Harrys Hand vorbereitet. Die beiden schlagen ihm vor, das Erlernen der Verteidigungszauber selbst in die Hand zu nehmen und zwar unter seiner Anleitung. Harry argumentiert sofort heftig dagegen: er sei nicht kompetent, er habe bei seinen ganzen Kämpfen gegen Voldemort, gegen den Basilisk und bei allem, womit er im Trimagischen Turnier fertig geworden sei, Hilfe und Glück gehabt. Hermine bringt ihn dazu (u.a. indem sie es wagt, Voldemort bei seinem Namen zu nennen), es sich in Ruhe zu überlegen.

Harry Potter und der Orden des Phönix
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15. Kapitel
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16. Kapitel