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Band 7/Kapitelübersichten

2. Kapitel: In memoriam (im Original: In Memoriam)

Wenige Tage vor seinem Geburtstag, an dem er volljährig wird, bereitet Harry Potter seinen Auszug aus dem Ligusterweg vor und sortiert seine Sachen. Was er mitnehmen will, kommt in seinen Rucksack, was er nicht mehr braucht, landet im Müll oder auf einem großen Stapel neben dem Mülleimer. Dabei stößt er auch auf eine Scherbe des Zwei-Wege-Spiegels, den Sirius ihm geschenkt hat. Einen Moment lang hat er den Eindruck, Dumbledores blaues Auge darin aufblitzen zu sehen. Deshalb behält er die Scherbe, obwohl er sich eingestehen muss, dass es eigentlich nicht sein kann. Harry lässt die meisten Schulbücher bei den Dursleys, da er sowieso nicht mehr nach Hogwarts zurückkehren will.

Bei der Durchsicht eines Stapels alter Tagespropheten liest er noch einmal einen Nachruf auf Albus Dumbledore, in dem Elphias Doge, ein alter Schulfreund, über Albus Dumbledores Leben erzählt. Harry erfährt erstmalig etwas über Dumbledores Kindheit und Jugend, wie zum Beispiel, dass Dumbledores Vater wegen eines Überfalls auf drei junge Muggel zu einer Askabanhaft verurteilt worden und im Gefängnis gestorben ist. Wegen des unerwartet frühen Todes seiner Mutter hat Albus bereits direkt nach seiner glänzend abgeschlossenen Schulzeit in Hogwarts die Verantwortung für seinen zwei bis drei Jahre jüngeren Bruder Aberforth und für seine kränkliche jüngere Schwester Ariana übernommen. Die Schwester ist schon sehr bald nach dem Tod der Mutter ebenfalls gestorben. Albus hat sich schwere Selbstvorwürfe deshalb gemacht. Harry fällt auf, dass er Dumbledore nie nach seiner Familie und Jugend gefragt hat und nichts darüber weiß und bekommt deshalb sogleich Gewissensbisse.

In der aktuellen Zeitungsausgabe findet er ein Interview mit Rita Kimmkorn, die ihre demnächst erscheinende Biographie von Albus Dumbledore ankündigt. Sie verspricht dem Lesenden schockierende Enthüllungen über schwarz-magische Entgleisungen des jungen Dumbledore und über seine verdächtige Familie. Auch über den berühmten Kampf zwischen Dumbledore und Grindelwald im Jahr 1945 zieht sie her. Vielleicht habe Dumbledore gar nicht mehr viel für diesen Sieg tun müssen, ihre Informationen ließen eher vermuten, dass Grindelwald selbst schon mit einem weißen Tuch gewedelt habe. In dem Interview behauptet sie, Harry gut zu kennen und seine enge Beziehung mit Dumbledore sei sicherlich nicht gut für ihn gewesen. Harry ist außer sich über ihre verleumderischen Lügen.

Am Rand erwähnt: Charity Burbage, Nicolas Flamel, Bathilda Bagshot, Adalbert Schwafel, Betty Braithwaite

Erwähnte magische Literatur:


Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Der Dunkle Lord erhebt sich
1. Kapitel
In memoriam
2. Kapitel
Die Dursleys reisen ab
3. Kapitel