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Das Büro gegen den Missbrauch der Magie , gelegentlich auch als Abteilung für unbefugte Zauberei übersetzt (im Original: Improper Use of Magic Office) ist eine der Einrichtungen der Abteilung für magische Strafverfolgung im zweiten Stock des britischen Zaubereiministeriums.

Der Originalbezeichnung nach kontrolliert diese Stelle sowohl Fälle, in denen

  • Personen zaubern, die dazu nicht berechtigt sind,(= unbefugte Zauberei) als auch solche
  • in denen magische Personen unerlaubte oder unanständige Zauber ausführen (= Missbrauch der Magie).

Dort wird beispielsweise automatisch angezeigt, wenn Minderjährige zaubern. Allerdings geht aus dem Signal nur hervor, dass dort gezaubert wird, wo sich eine minderjährige magische Person gerade aufhält. Ob sie selbst gezaubert hat, oder ein anderes magisches Lebewesen, ist nicht ersichtlich, erklärt Albus Dumbledore (HP VI/17).

Ereignisse in den Büchern

Die amtlichen Schreiben des Büros tragen die Unterschrift von Mafalda Hopfkirch.

Anmerkung

Dumbledores obengenannte Aussage erklärt zwar, warum im 2. Band der von Dobby ausgeführte Schwebezauber ungerechterweise Harry zugeschrieben wird, widerspricht aber anderen Vorfällen im Ligusterweg, bei denen Volljährige konsequenzlos zaubern:

  1. Arthur Weasley übt mehrere Zauber, im Wohnzimmer der Dursleys aus (HP IV/4);
  2. Mitglieder des Orden des Phönix, die Harry abholen kommen, wenden mehrere Zauber an (HP V/3);
  3. Albus Dumbledore zaubert ohne jegliche Einschränkungen und ohne Konsequenzen im Ligusterweg (HP VI/3).

Übersetzungskritik

Zwar sind die unterschiedlichen Übersetzungen für das "Improper Use of Magic Office" inhaltlich beide richtig, aber sie erwecken den irreführenden Eindruck, es handle sich um zwei verschiedene Ministeriumseinrichtungen. Die Übersetzung des Office als Abteilung verwirrt die bürokratische Einordnung: Das "Improper Use of Magic Office" ist Teil einer Abteilung und nicht selbst eine übergeordnete Stelle, selbst wenn es in mehrere Arbeitsbereiche untergliedert sein sollte (aus den Büchern ist nichts darüber bekannt).