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Verschiedene Besensportarten haben sich im Laufe der Jahrhunderte in all den Weltgegenden entwickelt, in denen Fliegende Besen sich unter magischen Menschen als verbreitetes Transportmittel durchsetzen konnten. Kennilworthy Whisp nennt in Quidditch im Wandel der Zeiten:

  • Das Schwedische Besenrennen über einer Gegend, in dem von Alters her etliche Drachen leben. Der traditionsreiche Wettkampf entstand schon im 10. Jahrhundert und ist inzwischen ein alljährliches Sportereignis mit internationaler Beteiligung.
  • Shuntbumps, eine Art "Fangen" auf Fliegenden Besen, stammt aus dem englischen Devon (Entstehungsdatum unbekannt). und wurde früher dort von erwachsenen Hexen und Zauberern gespielt, existiert aber heutzutage nur noch als Kinderspiel.
  • Swivenhodge, ist ein einfaches Ballspiel auf Besen, das nicht besonders populär und verbreitet ist.
  • Quidditch hat sich seit dem 11. Jahrhundert durch das Aufgreifen immer neuer Spielelemente und die Verfeinerung der Spielweise zum heute populärsten Besensport entwickelt. Das ursprünglich aus England stammende Spiel wird inzwischen in weiten Teilen der Welt gespielt.
  • Quodpot ist erst im 18. Jahrhundert in den USA entstanden. Das Spiel mit einem explodierenden Ball ist noch heute der beliebteste Besensport in den USA, und ist auch in Südamerika verbreitet.

Inzwischen nicht mehr gespielte Besenspiele

  • Stichstock ist ein deutsches Besenspiel aus dem frühen Mittelalter (ca. 11. Jahrhundert), das bereits seit dem 14. Jahrhundert nicht mehr gespielt wird.
  • Das irische Besenspiel Aingingein (Entstehungsdatum unbekannt), bei dem die Spielenden durch brennende Fässer fliegen mussten, ist heutzutage wohl ebenfalls ausgestorben.
  • Creaothceann, ein seit dem 11. Jahrhundert beliebter schottischer brutaler Wettkampfsport auf Fliegenden Besen, war Männern vorbehalten und forderte etliche Opfer unter den Spielern. Gegen den Widerstand überzeugter Fans wurden Creaothceann-Wettkämpfe 1762 zaubereigesetzlich verboten.

Kulturelle Eigenheiten

Da die obige Auflistung sich in einem Buch über Quidditch befindet, enthält sie fast ausschließlich britische oder zumindest europäische sportliche Spiele. Allerdings deuten die Hinweise Whisps an, dass es in nicht-britischen bzw. in außereuropäischen Gegenden noch andere geben könnte. So erwähnt er beispielsweise, dass kulturelle oder landschaftliche Besonderheiten die dortigen Spielweisen beeinflussen:

  • Dem Schwedischen Drachenrennen liegen die lokalen Gegebenheiten zugrunde;
  • Bei Japanischen Quidditchspielen ist ein besonderes Spielelement hinzugekommen, das es sonst nirgends in der Magischen Welt gibt: die rituelle Besenverbrennung nach Ende des sportlichen Geschehens.

Möglicherweise existieren also außerhalb des Blickwinkels von Whisp noch andere Besenspiele.

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