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Die schwarz-magische Fähigkeit, von einem anderen Lebewesen Besitz zu ergreifen (im Original: to posess so.) wird zwar in den Harry-Potter-Büchern nur von Voldemort angewandt, scheint aber in der von Joanne K. Rowling geschaffenen Magischen Welt allgemein bekannt und gefürchtet zu sein.

Wenn sich ein Schwarzer Magier in einem fremden Körper einnistet, so kann er ihn benutzen wie seinen eigenen. Anders als beim Imperiusfluch führt das besessene Opfer nicht nur die fremden Befehle aus, solange sein Eigenwille nicht stark genug ist, sich dagegen zu wehren. Vielmehr hat es keinen eigenen Willen und kein eigenes Bewusstsein, wenn der kontrollierende Besetzer dies nicht zulässt.

Wie die Fähigkeit, von jemandem Besitz zu ergreifen, erworben wird, ist nicht bekannt. Voldemort brüstet sich aber gegenüber seinen Todessern damit, dass er sie auch dann noch hatte, als er körperlos geworden war (HP IV/33). Da er diese Fähigkeit ohne eigenen Körper nutzen konnte, scheint kein Zauberstab für die Anwendung notwendig zu sein. Wie Voldemort berichtet, verkürzte es das Leben von Tieren, wenn er von ihnen Besitz ergriff. Es ist nicht ausführlicher erklärt, aber wahrscheinlich, dass die Lebenskraft aller besessenen Lebewesen rascher erschöpft ist, weil sie doppelt beansprucht wird.