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Ein blutsaugendes Gespenst (im Original: Bloodsucking Bugbear) wird in den Harry-Potter-Büchern nur einmal erwähnt: Hagrid vermutet, dass ein derartiges fürchterliches Wesen für die Morde an den Schulhähnen verantwortlich sein könnte (HP II/11). Bei der Klassifizierung Magischer Wesen führt Newt Scamander diesen Blutsauger nicht auf.

Übersetzungskritik

Während das Gespenst in der deutschen Übersetzung zu irgendeinem allgemeinen Schreckgespenst wird, ist der "Bugbear" (auf Deutsch: Schrat) im englischen Sprachraum bekannt. Volkstümlich wurde/wird unartigen Kindern damit gedroht, der "Bugbear" werde sie erwischen, wenn sie wegliefen. Diesem "Bugbear" wurden/werden auch unerklärliche schlimme Unglücksfälle angehängt. Sein Aussehen wird unterschiedlich ausgeschmückt (manchmal Fledermausartig) und was er angeblich tut ist auch nicht einheitlich: mal frisst der "Bugbear" seine Opfer, mal verschleppt er sie, mal stürzt er sie ins Unglück... In Joanne K. Rowlings Welt saugt dieser schreckliche Unhold passenderweise seinen Opfern das Blut aus, das ihre Zauberkräfte und magisch erzeugten Abwehrkräfte enthält.

Anmerkung

Das blutsaugende Gespenst wird hier als "geisterhaftes magisches Wesen" eingeordnet, obwohl es als Gespenst früher nicht lebendig war und anders als die Geister verstorbener Menschen fest zupacken und handgreifliche Untaten begehen kann.