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Um magische Vergiftungen durch

erfolgreich bekämpfen zu können, ist ein entsprechendes magisches Gegengift (im Original: Antidote) nötig.

Manche Gegengifte sind bewährt und bekannt wie beispielsweise der Abschwelltrank, der Schwellungen bekämpft, die eine Schwell-Lösung hervorgerufen hat. In anderen Fällen muss ein geeignetes Gegengift erst gefunden werden. Für speziell zusammengestellte Mischungen werden bekannte Wirksubstanzen kombiniert, die wie beispielsweise die Alraune oder Murtlap-essenz bestimmte magische Schädigungen bekämpfen.

Beginnend in der fünften Klasse wird im Zaubertränkeunterricht in Hogwarts vermittelt, wie Gegengiftmixturen gebraut werden. Zunächst geht es darum, bekannte Gebräue nach Rezept korrekt herzustellen, später auf UTZ-Niveau wird im Zaubertränkeunterricht gelehrt, Gegengifte selbst zusammenzustellen. Dabei muß analysiert werden, welche magischen Giftsubstanzen in einer Giftmischung enthalten sind, dann müssen nach Golpalotts Drittem Gesetz Gegengifte gegen jedes einzelne davon zusammengemixt werden und schließlich auch noch ein Schlüsselgift, das ihre Gesamtwirkung bekämpft.

Bekannte Gegengifte

  • Abschwelltrank: Wirkt gegen magisch hervorgerufene Schwellungen
  • Alraune: Wirkt gegen schwarz-magisch erzeugte Erstarrungszustände
  • Bezoar: Wirkt als nicht zubereitete Einzelsubstanz gegen fast alle Gifte
  • Diptam: Wirkt gegen Langzeitfolgen bei schwarz-magischen Verletzungen
  • Einhornblut: Wirkt zwar gegen alle magischen Gifte, wird aber in der legalen Zaubertrankherstellung nicht verwendet
  • Murtlap-Essenz: Wirkt positiv auf die körpereigene Abwehr gegen Verletzungen, die bösartige Hexereien und Zauber erzeugt haben
  • Phönixtränen: Heilen zwar jegliche Vergiftung, können aber nur von den Tierwesen direkt gegeben werden. In Zaubertränken finden Phönixtränen deshalb keine Verwendung
  • Weinrautenessenz: Wirkt gegen Vergiftungsfolgen und spät eintretende Giftwirkungen