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Grimmauldplatz Nr. 12

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Das Haus am Grimmauldplatz Nr. 12 (im Original: Grimmauld Place 12) in London ist seit langem das Familienanwesen der reinrassigen Zaubererfamilie Black.
Es wirkt schon von außen düster und etwas heruntergekommen, wie auch die Gebäude in seiner Nachbarschaft eher verlottert sind. Schwarz-magische Schutzzauber verbergen es vor Muggelaugen. Im Inneren macht der überall herumstehende schwarz-magische Nippes sofort klar, welche Geisteshaltung hier geherrscht hat: Ein abgehacktes Trollbein dient als Schirmständer, die verschrumpelten Köpfe ehemaliger Blackscher Hauselfen zieren den Treppenaufgang, Türklopfer und -griffe sind silberne Schlangen. Wer dort irgendetwas berührt, muss damit rechnen, angegriffen zu werden, denn alles, selbst Schnupftabakdosen, Standuhren oder Zaubererumhänge, ist dazu verzaubert, unliebsame Personen anzugreifen. Die Porträts verstorbener Blacks mustern Eintretende kritisch und bewerten oder beschimpfen sie entsprechend. Führend ist dabei das Porträt von Mrs Black, der Mutter von Sirius Black, deren Porträt mit einem Dauerklebefluch gegenüber der Haustür angebracht ist, sodass es sich einfach nicht entfernen lässt.

Nach dem Tod von Mrs Black ist das Haus über ein Jahrzehnt lang unbewohnt gewesen. Der noch lebende und zum Haus gehörende alte Hauself Kreacher hat es zwar nie verlassen, weiterhin den Befehlen seiner nur noch als Porträt existierenden Herrin gehorcht und offensichtlich nie für nötig gehalten, sauber zumachen.

Als letzter männlicher Spross seiner Familie hat Sirius nach der festgelegten Erbfolge sein Elternhaus geerbt, obwohl er es schon als Jugendlicher gehasst und als 16-jähriger verlassen hat. Von da an wird das Gebäude zweckentfremdet: Sirius stellt es ab Sommer 1995 als Lord Voldemort wieder zurückkehrt, dem Widerstandsorden als Hauptquartier zur Verfügung. Die bereits vorhandenen schwarz-magischen Schutzzauber gegen Muggel ergänzt Albus Dumbledore durch einen Fidelius-Zauber, so dass nur noch die Personen das Gebäude finden und betreten können, denen der Geheimniswahrer Dumbledore selbst verrät, wo es ist.

Da nach Sirius gefahndet wird, muss er aus Sicherheitsgründen im Hauptquartier bleiben und darf sich nie an irgendwelchen Aktivitäten außerhalb beteiligen. Er muss das Haus von dem ganzen schwarz-magischen Plunder reinigen, was zwar durchaus viel Arbeit ist, aber voller unangenehmer Erinnerungen und ohnehin nicht die Art von Widerstandsarbeit, die er leisten möchte. Er fühlt sich deshalb dort eingesperrt und teilweise aus den Geschehnissen, die den Orden betreffen, ausgeschlossen, obwohl er die Notwendigkeit der Maßnahme eigentlich einsieht.

In den ersten Wochen der Sommerferien 1996 erfährt Harry, dass Sirius ihm nach seinem tragischen Tod beim Kampf in der Mysteriumsabteilung des Zaubereiministeriums all sein Hab und Gut vererbt hat. Dazu gehört auch der Blacksche Familiensitz am Grimmauldplatz. Da kein jüngerer männlicher Black-Nachkomme in seinem Familienzweig nach ihm kommt, wird die festgelegte Erbfolge unterbrochen und Harry kann tatsächlich über das Gebäude verfügen. Er überlässt das Haus weiterhin dem Orden des Phönix als Hauptquartier.
Im Juni 1997 stirbt der Geheimniswahrer Dumbledore. Damit wird das Geheimnis zwar nicht aufgehoben, aber der bisherige Wissensstand bleibt so erhalten, wie er ist: Alle, die Dumbledore eingeweiht hat (auch Snape) wissen weiterhin, wo sich das Hauptquartier befindet und können es betreten. Aber neue Ordensmitglieder könnten von niemanden eingeweiht werden und Snape ist nicht in der Lage, das Geheimnis an Todesser weiter zu sagen s. [1].
Diese Information korrigiert Joanne K. Rowling im 7. Band: Mit dem Tod des Geheimniswahrers Dumbledore ist das aufbewahrte Geheimnis von ihm als Einzigem an alle bisher Eingeweihten übergegangen. Alle bisherigen Mitglieder des Ordens können es also weitergeben. Damit Snape es den Todessern nicht weitergibt, hat Moody schon kurz nach Dumbledores Tod spezielle Schutzzauber gegen ihn eingerichtet, die sofort aktiv werden, wenn er das Haus am Grimmauldplatz betritt oder darüber redet:

  1. Beim Eintritt fragt Moodys Stimme scharf "Severus Snape?!" und die Identität der eintretenden Person wird magisch überprüft.
  2. Beim ersten Schritt im Haus verknotet sich die Zunge der Eingetretenen. Wenn die magische Überprüfung ergibt, dass es sich nicht um Snape handelt, geschieht dies kurz und wird danach sofort wieder aufgehoben.
  3. Geht die eingetretene Person weiter, so erhebt sich Dumbledores Gestalt in Form einer Art Projektion aus der Ecke und kommt bedrohlich auf sie zu. Nur wer dem Dumbledore-Korpus glaubhaft versichern kann, dass er ihn nicht getötet habe, bringt die Erscheinung dazu, sich in Staub aufzulösen.

Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen sucht sich der Orden nach Dumbledores Tod ein anderes Hauptquartier, da das Geheimnis zu unsicher geworden ist, wenn es statt eines einzigen Geheimniswahrers jetzt viele gibt.

Das Geheimnis kann auch unbeabsichtigt weitergegeben werden, wenn eine andere Person zusammen mit einem der Geheimniswahrer in den geschützten Ort hineinappariert: Als Yaxley sich an den Arm der gerade disapparierenden Hermine klammert, gelangt er mit ihr zusammen auf die Eingangsstufe des Hauses und gehört damit zu den Eingeweihten.(HP VII/14)

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