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In der magischen Welt gibt es eine Vielzahl von speziellen beruflichen Tätigkeiten. Selbst wenn Berufsbilder ähnlich wie in der Muggel-Welt sind, so gibt es doch wesentliche Unterschiede im Detail :

Auror

Diese speziell ausgebildeten Jäger schwarzer Magier arbeiten im Auftrag des Zaubereiministeriums. Dort findet auch die dreijährige Auroren-Ausbildung statt. Hierfür werden UTZ in Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zauberkunst, Verwandlung, Kräuterkunde und Zaubertränke verlangt. Siehe auch: Auror

Ausbilder für Sicherheitstrolle

Die hellsten der brutalen Trolle so zu dressieren, dass sie Wachdienste übernehmen können, dürfte nicht ungefährlich sein. Neben großer Geschicklichkeit in Selbstverteidigung erfordert der Beruf sowohl solide Vorkenntnisse in Pflege magischer Geschöpfe als auch in Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Von welcher Stelle Personen für diesen heiklen Beruf trainiert und eingestellt werden, ist nicht bekannt.

Besenmacher

(im Original: Broom maker)
In diesem Beruf haben sich die Fertigungsmethoden im letzten Jahrhundert völlig verändert: Noch Anfang des 20. Jahrhunderts wurden fliegende Besen als handwerklich meist sehr gediegene, aber oft etwas schwerfällige Einzelstücke angefertigt. Die Serienfertigung revolutionierte die technischen Qualitäten der Besen wie auch den Berufszweig. Näheres über die erforderlichen Arbeiten und die Ausbildung dafür ist nicht bekannt.

Bibliotheksbeauftragte

Wie am Beispiel von Madam Pince, der Bibliothekarin der Schulbibliothek von Hogwarts, deutlich wird, erledigt sie die üblichen bibliothekarischen Aufgaben. Allerdings setzt sie dafür magische Mittel ein: Sie sorgt beispielsweise mit ziemlich fiesen Hexereien dafür, dass die Bibliotheksbücher sich dagegen wehren, geklaut, verkritzelt oder beschädigt zu werden. Ob Madam Pince sich ihre raffinierten magischen Spezialkenntnisse selbst erarbeitet hat, oder ob eine Ausbildung dafür angeboten wird, ist nicht bekannt.

Bus-Chauffeur und -Schaffner im Fahrenden Ritter

Spezielle magische Kenntnisse scheinen für diese Tätigkeiten nicht erforderlich zu sein. Eine besondere Ausbildung ist wohl unnötig. Berufsvoraussetzung ist allerdings ein sehr robuster Magen... Siehe auch: Fahrender Ritter

Drachenwärter

(im Original: dragon keeper)
Die Aufgaben von Wärtern in Drachenreservaten umfassen die alltägliche und tierärztliche Pflege von Drachen, ihre Beobachtung und Überwachung sowie Forschungstätigkeiten. Wer sich auf diesen gefährlichen Beruf einlässt, braucht Vorwissen in Pflege magischer Geschöpfe. Aber letztendlich lehrt vor allem die Praxis in den Reservaten, richtig mit Drachen umzugehen.

Fluchbrecher

(im Original: Curse-Breaker)
Bei der Zaubererbank Gringotts werden Zauberer und Hexen als Fluchbrecher eingestellt. Ihre Aufgabe ist es, Schätze zugänglich zu machen, die durch einen Fluch geschützt sind. Die Kobolde selbst sind nicht dazu berechtigt, einen Zauberstab zu benutzen, und können deshalb gegen manche Flüche nicht selbst vorgehen. Fluchbrecher sind beruflich oft im Ausland. Einstellungsvoraussetzung für Fluchbrecher ist ein UTZ in Arithmantik.

Heiler

(im Original: Healer)
Die Heiler-Ausbildung findet praxisbegleitend am St.-Mungo-Hospital statt. Als Zugangsvoraussetzungen dafür werden gute UTZ in Kräuterkunde, Zauberkunst, Verwandlung, Zaubertränke und Verteidigung gegen die dunklen Künste verlangt. Siehe auch: Heiler

Hüter der Schlüssel von Hogwarts

(im Original: Keeper of the Keys at Hogwarts)
Es handelt sich dabei um die Hausverwaltertätigkeit, für die kein bestimmter Schulabschluss verlangt wird und bei der magische Kompetenzen nicht unbedingt erforderlich, aber oft nützlich sind: wie beispielsweise wenn Erstklässler in kleinen Booten über den Großen See zu bringen sind. Diese Aufgaben sind keine Vollzeitbeschäftigung, sondern werden vom Schulleiter an bestimmte Mitarbeiter von Hogwarts übertragen. Ob es ähnliche Aufgabenbereiche in anderen magischen Einrichtungen gibt, ist nicht bekannt.

Henker

(im Original: Executioner)
Als gefährlich eingestufte magische Lebewesen können zum Tode verurteilt und durch einen vom Zaubereiministerium beschäftigten Henker wie Walden Macnair hingerichtet werden. Zur Exekution eines Hippogreifs benutzte dieser in HP III/17 eine mittelalterliche Axt. Ob dieses Henkersinstrument auch bei anderen Lebewesen verwendet wird, und ob sie magisch angepasst ist, eine tierwesenfreundliche Hinrichtung zu gewährleisten, wird nicht erwähnt.

Lehrer für Hexerei und Zauberei

Anders als in der Muggelwelt werden die Lehrkräfte für Zauberschulen nicht akademisch ausgebildet. Vielmehr wird vom Schulleiter erkundet, ob Bewerber für eine zu besetzende Lehrerstelle in ihrem Fach kompetent sind. Auch magische Menschen ohne abgeschlossene Schulausbildung wie Hagrid haben deshalb eine Chance, als Fachlehrer eingestellt zu werden. Allerdings hängt es sicher auch von der Einstellung des Schulleiters ab, was bei Zauber-Lehrern für wichtig gehalten wird.

Medimagier

(im Original: Mediwizard)
Medimagier sind eine Art magischer Sanitäter, die bei der Quidditch-Weltmeisterschaft sofort an Ort und Stelle sind, wenn ein verletzter Spieler während des Spiels verarztet oder der Schiedsrichter durch eine Ohrfeige zur Besinnung gebracht werden muss. Wahrscheinlich sind sie auch bei anderen öffentlichen sportlichen Großveranstaltungen dabei. Wie die Medimagier-Ausbildung aussieht, ist nicht bekannt.

Muggel-Verbindungsperson

Das Zaubereiministerium hat in fast allen Abteilungen Arbeitsbereiche eingerichtet, deren Aufgabe es ist, gute Beziehungen zu Muggeln zu wahren. Obwohl von all diesen Abteilungen ab und zu Fachleute für Muggelbelange gefragt sind, hat der Beruf nur ein geringes Ansehen. Wie dürftig die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung professioneller Muggelfreunde sind, zeigt das Beispiel von Arthur Weasley.
Dementsprechend wird auch nicht viel für diesen Beruf verlangt: Ein ZAG in Muggelkunde genügt. Zusätzlich gefragt sind Enthusiasmus, Geduld und Humor. Harry meint, dass Humor nicht ausreichen wird, um mit Muggeln wie seinem Onkel Vernon klarzukommen.

Quidditch-Profi

In Großbritannien werden die Spieler bezahlt, die in einer der dreizehn Quidditchmannschaften der Liga spielen. Wenn diese Profi-Spieler zu alt für hervorragende sportliche Leistungen geworden sind, müssen sie sich einen neuen Beruf suchen. Beispielsweise wechselte Ludo Bagman nach seiner Karriere als Treiber der Wimbourne Wasps in die Abteilung für Spiele und Sportarten am Zaubereiministerium.
Obwohl dieser Beruf bezahlt wird, kann er natürlich nicht erlernt werden. In manchen anderen Ländern bestehen Quidditchmannschaften wohl ohnehin nicht nur aus Profis. So spielte Viktor Krum als Sucher in der bulgarischen Nationalmannschaft, obwohl er damals noch hauptberuflich Schüler war.

Redakteur/Schriftsteller/MedienMitarbeiter

Eigentlich ist der Beruf ähnlich wie in der Muggelwelt. Journalisten und Sensationsreporter der magischen Welt haben aber Arbeitsmöglichkeiten, um die sie von Muggel-Kollegen sicher beneidet werden: So schreibt Rita Kimmkorns selbstschreibende Feder schon während eines Interviews alles in ihrem reißerischen Stil mit, was sie sich dazu an Verdrehungen und Ausschmückungen ausdenkt. Wie in Reporter-Kreisen verbreitet, sind auch Ritas Wege an Informationen zu kommen, nicht immer legal. Nur sind die magischen Möglichkeiten natürlich unvergleichlich ergiebiger als die armseligen Muggel-Alternativen. Dies gilt auch für die Schriftsteller, die Stoff für magische Bücher sammeln (s. Gilderoy Lockhart). In diesem Bereich sind nur freie oder sogar ehrenamtliche Mitarbeiter bekannt. Ein Chefredakteur wie Barnabas Cuffe dürfte fest eingestellt sein, andere wie Mr Lovegood arbeiten freiberuflich. Alle, die in dieser Berufssparte tätig sind s. Autor

Vergissmich

(im Original: Obliviator)
Als Angestellte des Zaubereiministeriums, Abteilung für Magische Unfälle und Katastrophen, löschen sie die Erinnerungen von jedem Muggel, der etwas magieverdächtiges erlebt oder gesehen hat. Sie kommen, wenn Muggel ein fliegendes Auto sehen, oder wenn eine Muggel-Tante so nervt, dass sie plötzlich aufgepumpt an der Decke hängt und dergleichen. Erinnerungslöschende Zauber können natürlich auch im privaten Bereich eingesetzt werden, aber in solchen Bereichen werden professionelle Vergissmichs wohl nicht eingestellt, sondern lediglich im Ministerium. Der einzige namentlich im Buch erwähnte Vergissmich ist Arnold Friedlich (im Original: Arnold Peasegood).

Wildhüter

(im Original: Gamekeeper)
In Hogwarts wie möglicherweise auch in anderen magischen Einrichtungen mit großen Ländereien wird ein Wildhüter eingesetzt, der sich insbesondere auch mit magischen Geschöpfen auskennt. Es ist eine Anlerntätigkeit, da der gekonnte Umgang mit gefährlichen Tieren nicht so sehr von Schul- und Prüfungswissen abhängt, als von der praktischen Begabung dafür.


Zauberstab-Hersteller

im Original: Wandmaker)
Dies ist ein Beruf, den nur wenige ausüben und der hohe Ansprüche an das magische Wissen und Können einer Person sowie Kentnisse und intuitives Einfühlungsvermögen hinsichtlich der Eigenmagie von Zauberstäben stellt. Die vielen Erkenntnisse der Zauberstabkunde basieren auf der langjährig gesammelten Erfahrung verschiedener Zauberstabmacher. Die Berufsausbildung scheint nicht einheitlich zu sein. So gibt es In Großbritannien seit über zweitausend Jahren den Familienbetrieb Ollivanders, wo die Erfahrungen in der Herstellung bester Zauberstäbe von Generation zu Generation weitergegeben werden. Im Osten Europas war der Zauberstabhersteller Gregorowitsch für die Herstellung hochwertiger Zauberstäbe bekannt, ob und wie seine Werkstatt von Nachfolgern übernommen wurde, ist nicht bekannt.

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